Depression in Berlin

Wer gegenwärtig den Diagnosebefund einer depressiven Krankheit erfährt, muss nicht gleich davon ausgehen, dass eine zügige Problemlösung naht. Auch wenn wir diesfalls von dem gegenwärtig wohl populärsten Volksleiden der vergangenen Jahre sprechen, das ja offen gesagt mittels diverser psychotherapeutischen Möglichkeiten sowie hohe Medikationen beherrschbar sein sollte.

Mehr als 150 diverse Antidepressiva sind auf dem Markt, psychodynamische und kognitiv-behaviorale Psychotherapien stehen zur Auswahl. Es müsste daher für jedes Indikationsbild das maßgeschneidert optimale Behandlungspaket machbar sein.

Weit gefehlt! Die Depressionsbehandlung ist in einer Bredouille: Denn wer je bei einem Therapeuten mal eben einen kurzfristigen Termin bekommen möchte, wird nicht selten auf eine einjährige Warteschleife geparkt. Das wird auch auch in Berlin und Umgebung ähnlich sein.

Danach folgt dann der praktische Teil, wenn auch gleich nicht auf Anhieb, weil zuvor Grundsatzgespräche der Probatorik zur exakten Diagnosebestimmung nötig sind, um hierdurch auch ein Go von der Kasse zu bekommen. Das alles führt dann schließlich dazu, langwierige Behandlungssitzungen mit „marktüblicher“ Psychotherapie in Aussicht zu stellen.

Und wie steht es mit Antidepressiva? Sie wirken nur bei ca. der Hälfte aller Anwendungen, sind u. a. des Öfteren von intolerablen Nebeneffekte begleitet, machen dick, stumpf, schläfrig, hemmen die sexuelle Lust und die Kreativität. Die Abbruchquoten sind infolgedessen hoch, was vermutlich bis vor kurzem noch das wahrscheinliche Ende jeglicher therapeutischer Empfehlungen sowie Aussichten bedeutete.

Inzwischen gibt es aber eine alternative Therapiemethode, basierend auf der Neurobiologie. Eine technologisch-serienreife sowie praxiserprobte Behandlung, die in erster Linie im Vorfeld mit anerkannten Dokumentationen begleitet wurde, um relevante Grundlagen zu haben. Begleitet von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Medizinern und Psychologen an etablierten Uni-Kliniken, wurde die Hoffnung laut, dass es doch alternative Wege aus der Depression gibt.

Das Resultat war demnach, dass Depressionen durch inaktive Hirnteile bzw. dort im Speziellen, hauptsächlich auf erheblich eingeschränkte elektrische Stimulationen zurückzuführen sind. Kenntlich besonders am präfrontale Cortex, dem Hirnlappen im vorderen Abschnitt, dessen Herstellung von reiz-wichtigen Botenstoffen im Gehirn absolut nicht richtig anläuft bzw. hier charakteristisch zu wenig anbietet.

Somit ergab sich für die Wissenschaftler die Erfordernis, das Gehirn extern, also therapeutisch zu stimulieren, um die Botenstoffproduktion rekonstruktiv in Gang zu setzen.
Resümee: Es hilft. Wenn man einen Magneten mit der Stärke eines radiologischen Tomografen extern präzise am Vorderhirnlappen appliziert, dann werden die erkrankten Hirnfelder erneut angeregt und aktiviert.

Damit das jetzt zielführend abläuft, kommen computergesteuerte Neuro-Navigationstechnologien zum Einsatz. In der Behandlungspraxis nimmt der Patient in einem komfortablen Behandlungsstuhl bzw. so in halbliegender Position Platz.

Die Magnettechnik wird exakt am Haupt ausgerichtet. In diesem Zusammenhang wird synchron mit ersten Stimulationen getestet, ob die Magnetintensität optimal adaptiert wird, um dann anschließend rund 2.000 Impulse binnen 30 Min zu applizieren. Jene Magnetstimulationstherapie bezeichnet man als rTMS bzw. als „repetitive transkranielle Magnetstimulation“.
Die Dokumentation hinsichtlich der Universitäts-Studien belegt, dass die rTMS bereits nach ca. zwanzig Sitzungen den Depressionsverlauf revidiert und enorm einschränkt. Mehr noch: Der Patient spürt eine deutliche sowie vor allem anhaltende Optimierung seiner Gefühlswelt und Lebenslage. Im Besonderen wenn mögliche phlegmatischen Zustände durchweg ausbleiben oder sogar sexuelle Wahrnehmungen wieder zugegen sind.

In Deutschland wird dieses Therapieverfahren nur bedingt über einzelne Pioniere bzw. spezialisierte rTMS-Fachpraxen und -Zentren durchgeführt. Konträr dazu ist die USA mit ihren Chancen merklich weiter, da hier eine allgemeine Wertschätzung rund um die Wirkungserfolge vorherrscht und die offizielle Autorisierung des amerikanischen Gesundheitsamtes Ärzteschaften dazu bewegt, sich flächendeckend mit Behandlungspraxen in allen Anforderungen der Magnetresonanzstimulation niederzulassen.

Ob mit Blick in die USA oder auch hier nach Deutschland: Die rTMS ist in Sachen Depression auf dem richtigen Weg.
Da die rTMS-Behandlung keine stationäre Voraussetzung erfüllen muss, kann sie wie bei einem üblichen Arztbesuch gemäß Terminwunsch erfolgen. Kleiner Wermutstropfen für gesetzlich Versicherte: Die an und für sich kommoden Kosten müssen selber übernommen werden, während sie bei Versicherten der PK in Gänze übernommen werden.

Wenn Sie mehr Informationen zu dieser innovativen Heilmethode wünschen, kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne.

Auch wenn unsere rTMS-Praxis nicht in Ihrer Nähe bzw. Berlin liegt, besteht die sehr angenehme Option, aufgrund unserer Lokation in der Lüneburger Heide die Depressionstherapie mit einem gesonderten Aufenthalt der nachhaltigen Entspannung zu kombinieren.