Depression in Friedrichsdorf

Wer gegenwärtig den Diagnosebefund einer depressiven Krankheit erfährt, muss nicht gleich auch annehmen, dass eine zügige Verbesserung naht. Auch wenn wir diesfalls von dem zurzeit wohl populärsten Volksleiden der vergangenen Jahre sprechen, das ja genau genommen mittels diverser psychotherapeutischen Möglichkeiten sowie enorme Medikationen steuerbar sein sollte.

Mehr als 150 verschiedenartige Antidepressiva sind auf dem Markt, psychodynamische und kognitiv-behaviorale Psychotherapien stehen zur Auswahl. Es müsste also für jedes Individuum das maßgeschneidert ideale Behandlungspaket machbar sein.

Dem ist keineswegs so. Die Depressionstherapie bzw. ihre Erfolgschance ist ins Stocken gekommen: Denn wer je bei einem Therapeuten mal gerade einen kurzfristigen Termin erhalten möchte, wird nicht selten auf eine einjährige Warteschleife platziert. Das wird auch auch in Friedrichsdorf und Umgebung ähnlich sein.

So dann letztendlich der sehnlichst erwartete Behandlungstermin Realität wird, also nachdem die Krankenkasse ihre Kostenübernahme für ein i.d.R. nur allgemeines Therapiekonzept erteilt hat, beginnen beschwerlich, vielleicht höchsten zwischen 20 und 30 Sitzungen, verteilt auf unendlich vorkommende, langwierige Folgemonate.

Dazu, empfohlene Medikationen, korrespondierend zur Depressionsbehandlung mit der Aussicht: nicht alle haben eine Erfolgschance, bekanntlich nur 50% dürfen hier hoffen. Wahrscheinlicher sind andererseits die negativen Effekte auf die Behandlung, wie aufkommende Übergewichtigkeit, Apathie, Tatenlosigkeit, Ermattung statt kreatives Vermögen bis hin zur sexuellen Unlust. Wer das ganz und gar nicht durchhält und abbricht, verliert den allgemeinen Glauben, je von seiner Depression befreit zu werden.

Indessen gibt es aber eine alternative Therapiemethode, aufbauend auf der Neurobiologie. Eine technologisch-serienreife und praxiserprobte Behandlung, die vor allem im Vorfeld mit anerkannten Dokumentationen begleitet wurde, um wichtige Grundlagen zu haben. Begleitet von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Medizinern und Psychologen an etablierten Universitätskliniken, regten sich erneut die Erwartungen aller Betroffenen, dass es doch alternative Wege aus der Depression gibt.

Im Resultat fand man dazu heraus, dass die Symptome der Depression lediglich in bestimmten Bereichen des Gehirns stattfinden. Konkret: Hier sind die Vorderhirnlappen nicht mehr im Stande, mögliche Botensubstanzen zu generieren, was man nur anhand der mäßig registrierbaren elektrischen Impulse in diesem Teil analysieren und nachweisen konnte.

Die federführende Anregung für die Herangehensweise einer innovativen Therapie-Wissenschaft rund um die Depression war die Fragestellung, ob es realisierbar wäre, diese Hirnaktivitäten auch extern anzuregen. Gerade dann kann auch die Herstellung von Botenstoffen wieder funktionieren.
Fazit: Es hilft. Wenn man einen Magneten mit der Intensität eines radiologischen Tomografen extern speziell am Vorderhirnlappen appliziert, dann werden die krankhaften Bereiche wieder angeregt und aktiviert.

Über eine NC-gesteuerte neuronal-spezifische Navigation wird die Resonanztherapie präzise in Position gebracht. Der Erkrankte erlebt diese Prozedur in bequemer Lage, beinahe waagerecht.

Die Magnettechnik wird gezielt am Haupt ausgerichtet. In diesem Fall wird gleichzeitig mit ersten Stimulationen getestet, in wie weit die Intensität optimal adaptiert wird, um dann anschließend etwa 2.000 Impulse binnen 30 Minuten zu applizieren. Diese Magnetstimulationstherapie bezeichnet man als rTMS bzw. als „repetitive transkranielle Magnetstimulation“.
Die Dokumentation rund um die Universitäts-Teilnahmen unterstreicht, dass die rTMS bereits nach ca. zwanzig Sitzungen den Depressionsverlauf revidiert und immens einschränkt. Mehr noch: Der Depressionspatient spürt eine deutliche sowie in erster Linie anhaltende Positiventwicklung seiner Gefühlswelt und Lebenslage. Speziell wenn etwaige phlegmatischen Zustände durchweg ausbleiben beziehungsweise sogar sexuelle Wahrnehmungen wieder präsent sind.

In den U.S.A ist dieses Verfahren bereits amtlich zugelassen und es gibt über dreihundert Behandlungszentren. Ebenfalls in Deutschland ist es jetzt im Kontext eines Heilversuches realisierbar, diese Behandlung anzubieten. Es existieren aber nur sehr wenige spezialisierte Zentren sowie ausgebildete Psychologen für rTMS.

Ob mit Blick in die USA oder auch hier nach Deutschland: Die rTMS ist in Sachen Depression auf dem richtigen Weg.
Die Behandlung wird nicht stationär vorgenommen und der Patient kann nach den Sitzungen seinen vertrauten Alltagsaktivitäten nachgehen. Zurzeit werden ausschließlich von den privaten Krankenversicherungen die Kosten abgedeckt. Generell ist aber auch für gesetzlich Krankenversicherte die Therapie finanziell tragbar.

Sie suchen eine ausgiebige Beratung rund um diese einzigartige Behandlung, dann freuen wir uns auf Ihre Anfrage.

Auch wenn unsere rTMS-Praxis nicht in Ihrer Nähe bzw. Friedrichsdorf ist, gibt es die höchst konfortable Option, wegen unserer Lage in der Lüneburger Heide die Behandlung mit einem Urlaubsaufenthalt zu verbinden.